Claridenfirn 
... where man listens to dogs

Der Hund ist eine Unterart des Wolfes. In vielen Bereichen ist er derart retardiert oder hypertrophiert, dass gewisse Rassen geradezu als Karikatur ihrer Vorfahren bezeichnet werden können.
Viele Hunde haben nur noch eine Aufgabe: „to please”, also das zu machen, was ihr Herrchen von ihnen verlangt, und womöglich auch so auszusehen, wie es sich der "Homo Sapiens" wünscht. Leinenführigkeits-, Antijagd- und Sozialisierungskurse sind dem heutigen Umfeld geschuldet und gehören zur "zeitgemässen" Hundeerziehung. Ein gehorsamer Hund ist jedoch nicht automatisch ein glücklicher Hund. Wenn man sein angeborenes Verhalten ignoriert oder gar unterbindet, muss es im fortgeschrittenen Alter nicht unbedingt der Inzuchtkoeffizient oder die falsche Ernährung sein, die ihn krank machen. Insbesondere alte Hüte- und Jagdhunderassen brauchen hier ein besonderes Mass an Empathie.


Simon Walti



 

«Die Jagd mit dem Laufhund ist hochanständig. Mit einem Vorstehhund schiesst man wohl einen Hasen, aber nur mit dem Laufhund jagt man sie... »
Paul Megnin, Kynologe und Journalist, 1886 – 1952




zeitangepasste Übersetzung:
"Mit einem Laufhund setzt man einen natürlichen, selektiven Prozess mit einer fairen Chance für das Wild in Gang. Es ist keine Jagd aus dem Hinterhalt, womöglich unterstützt von technischen Hilfsmittel zur Ortung des Wildes."



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